HollmannHilljegerdes, Altersvorsorge-Berater Oldenburg

Schatztruhe

Pensionsrückstellungen erhöhen sich durch Niedrigzins

13.06.2013
Die extrem niedrigen Kapitalmarktzinsen freut derzeit wohl nur den Häuslebauer. Viele Anleger „leiden" unter der langandauernden Niedrigzinsphase. Auch Geschäftsführer, die sich eine Pensionszusage zur Altersvorsorge erteilt haben, sind betroffen. Denn das historische Niedrigzinsumfeld hat auch Auswirkungen auf die Bewertung von handelsbilanziellen Pensionsrückstellungen.

Der Rechnungszins zur Abzinsung der Pensionsverpflichtungen gem. § 253 Abs. 2 HGB wird monatlich von der Deutschen Bundesbank herausgegeben. Seit der Einführung des gesetzlichen Abzinsungssatzes durch das BilMoG zum 01.01.2010 hat sich dieser Rechnungszins von 5,25% zum 31.05.2013 auf 4,96% für eine 15-jährige Laufzeit verringert.

Diese Zinssenkung hat eine höhere Bewertung der Pensionsrückstellungen zur Folge, was wiederum den Jahresgewinn und so auch mögliche Tantieme merklich reduziert. Mögliche Gegenmaßnahmen können jedoch zu deutlichen Entlastungen führen.

Gegenmaßnahmen können beispielsweise eine Umstrukturierung der Pensionszusage oder eine Vermögensbildung zur Saldierung der Pensionsrückstellungen sein. Entscheidend ist, rechtzeitig zu handeln und gesetzliche Fristen einzuhalten. Für detailliertere Informationen zu geeigneten Maßnahmen stehen wir gerne zur Verfügung.

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